Wir starten unsere Reise in Singapur, dem flächenmäßig kleinsten Staat Südostasien mit ca. 5,6 Mio. Einwohnern. Der kleine Stadtstaat zeigt das friedliche Miteinander verschiedenster Kulturen und Nationen auf engstem Raum. Mit seiner Fläche von 42 Kilometer von Ost nach West und 23 Kilometer von Nord nach Süd ist Singapur nur ein kleines bisschen größer als New York. Dass die Stadt ein Gigant unter den Großstädten ist, beweist sich auch darin, dass ihr Containerhafen der zweitgrößte der Welt ist und im Vergleich zu Hamburg, wird in Singapur jährlich die dreifache Menge an Containern umgesetzt. Singapur gilt als extrem saubere Stadt. Wer seine Umwelt verschmutzt, indem er einfach Abfall fallen lässt, muss schon beim ersten Mal bis zu 2000 Singapur Dollar zahlen, was in etwa 1300 Euro entspricht. Beim zweiten Mal ist das Doppelte fällig und beim dritten Mal sogar 10.000 Dollar, also 6500 Euro (Tagesschau 26.04.2018). Eine von vielen Maßnahmen ist das seit 1992 existierende Kaugummiverbot. Sie dürfen weder eingeführt noch verkauft werden. Ausnahmen gibt es nur, wenn es als zahnhygienisches Mittel in Verbindung eines Attestes vom Zahnarzt verordnet wird. Eine weitere sehr ungewöhnliche Maßnahme ist das Recyceln von Schmutzwasser (Toilettenwasser), ganz nach dem Motto „Jeden Tropfen Wasser mehr als einmal nutzen“. Auf diese Weise versucht das winzige Land fast am Äquator gegen den Wassermange zu kämpfen. Singapur ist zwar mit Regenwasser reich gesegnet, aber es fehlt der Platz für Wasserreservoirs. Trotz hoher Bevölkerungsdichte und vielen imposanten Gebäuden, umfasst die Hälfte der Stadt Grünanlagen und es gibt den ersten Nachtzoo der Welt.

Singapur soll das absolute Paradies für alle sein, die gerne essen, also ein Grund mehr diese Stadt zu erkunden und uns kulinarische verwöhnen zu lassen. Wir werden fünf Tage in Singapur verbringen, bevor es weiter nach Sulawesi geht.