1. Ninh Binh (trockene Halong Bucht)

Im Herzen der Provinz Ninh Binh liegt die gleichnamige Stadt Ninh Binh, diese ist nur ca. 93 km von Hanoi entfernt und leicht mit dem Zug, Bus oder Auto zu erreichen. Kaum angekommen, fühlt man sich wie in einer anderen Welt, dies u.a. auch, weil die Menschen scheinbar alle ein Lächeln im Gesicht haben. Die Natur in Ninh Binh mit ihren strahlend grünen Reisfeldern, Flüssen und wie dahin geworfenen Karstfelsen scheint Einheimische wie Touristen glücklich zu machen.

Wir waren für fünf Tage in der Region in und um Ninh Binh unterwegs und können diese wärmstens empfehlen. Wir haben in Ninh Binh im An Phu Homestay bei Luong und seiner Familie fünf herrliche Tage verbracht. Luong verwöhnt seine Gäste und organisiert in Sekundenschnelle alles was man benötigt. Sei es die Abholung vom Flughafen in Hanoi, Ausflüge, Mopeds,  Moped Guides oder die Fahrt zum Halong Bay Kreuzfahrtterminal, einfach alles. Wir haben uns über das Homestay zwei Moped Guides organisiert, mit denen wir an fünf Tagen die gesamte Umgebung von Ninh Binh erkundet haben. Kosten ca. 20 Dollar  pro Tag und Person. Häufig sind wir auf Wegen gefahren, die man nicht alleine finden würde. Neben Frühstück, kann man bei Luong auch zu Abendessen. Jeden Abend wurden uns zahlreiche Köstlichkeiten frisch zubereitet und serviert. Das Abendessen hat circa 6-7 Dollar pro Person gekostet. Gekocht wird u.a. mit dem frischen  Gemüse aus dem Garten. 

2. Halong Bucht

Die Halong Bucht, im nordöstlichen Vietnam, ist bekannt für ihr smaragdgrünes Wasser und die ca. 1800 von Regenwald bedeckten  Karstfelsen. Ein Must do in Vietnam. Das Ziel schlecht hin.

Nach langer Recherche haben wir uns für 3 Tage und 2 Nächte auf einem Mini-Kreuzfahrtschiff entschieden und für den Bereich, wo weniger Schiffe unterwegs sein sollen, die Bay Tu Long Bucht (Preis ca. 220 US Dollar). Schon beim Einschiffen wurde uns klar, dass das eine Massenveranstaltung wird. Wie man den leicht angespannten Gesichtern auf dem Foto der anderen Reisenden ansehen kann, hatten auch die sich etwas mehr Romantik vorgestellt. Mit einem Zubringerboot sind wir auf unser Schiff gebracht worden, das mit seinen ca. 16 Kabinen zu den kleineren zählt. Das Schiff selbst, unsere Kabine und der Service auf dem Hauptschiff waren klasse. Als wir nachmittags vor Anker gingen, dachten wir noch, welch gigantische Aussicht wir genießen. Doch nur kurze Zeit später, setzte sich bereits ein weiteres Schiff direkt vor unsere Kabine und dann folgten noch ca. 20-25 weitere. Das war es dann mit dem gigantischen Ausblick. Wir hatten dennoch einen sehr netten Abend mit zwei Berlinern und hatten jede Menge Spaß.

Am nächsten Morgen durften wir nach dem Frühstück auf ein kleineres Schiff. Das war raumhaft, da fast alle Passagiere nur die 2 Tage / 1 Nacht gebucht hatten und wir somit nur zu dritt auf dem Schiff waren. Mit diesem kleineren Schiff war es möglich, viel dichter an die Felsen und in die kleinen Buchten zu fahren. Bei traumhaftem Wetter gingen wir baden, Kajakfahren etc. Das war die Halong Bucht wie wir uns sie vorgestellt haben. Ein Traum!

Gegen Nachmittag wurde die Crew allerdings etwas hektisch und leicht nervös. Mit uns wurde nicht gesprochen. Auf dem Hauptschiff, welches gerade mit neuen  Gästen vor Anker ging, wurden wir dann darüber informiert, dass es eine Taifun Warnung gibt und alle Schiffe die Halong Bucht sofort verlassen müssen. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir dann zurück in den Hafen gefahren. Im Nachhinein war das super, da wir das Beste erlebt hatten und noch Geld zurückbekamen. 

Die Regierung Vietnams nimmt Taifun Warnungen sehr ernst, da es vor Jahren ein schweres Unglück gab. Jetzt müssen alle Schiffe bei der kleinsten Warnung umgehend die Halong Bucht verlassen.

Unsere Empfehlung für eine Tour in die Halong Bucht: Bei der Buchung ist auf Fall darauf zu achten, welcher Bereich der Halong angefahren wird. Es fahren hunderte von Schiffen in die Halong Bucht und mit unseren 20-25 Schiffen in der Nähe waren wir noch gut bedient. An anderen Stellen sind weit mehr und hat man Partyschiffe neben sich, ist es mit der Idylle ganz vorbei. Es macht Sinn, die Drei-Tages-Tour zu buchen, da man durch die Ausflüge auf kleineren Schiffen viel mehr und andere Plätze zu sehen bekommt. Im Nachhinein würden wir aber auf die Insel Cat Ba fahren, dort ein Zimmer mieten und unterschiedlichste Bootsausflüge machen. Das ist günstiger und es gibt viele Möglichkeiten, die Halong Bucht zu erkunden. Für uns war es ein großartiges Erlebnis und wir können jedem empfehlen, die Halong Bucht zu besuchen. Da am Hafen sehr viel gebaut wird, sollte man den Besuch der Halong Bucht nicht lange aufschieben.

3. Hoi An und An Bang Beach

Hoi An ist eine Traumstadt und UNESCO Weltkulturerbe. Die Stadt liegt in Zentralvietnam, war vom 15. bis 17. Jahrhundert eine wichtige internationale Handelsstadt und zieht heute Millionen Touristen an. Trotz der Massen an Touristen behält die Stadt ihren Charme. In Hoi An gibt es 26 ticketpflichtige für den Tourismus hergerichtete Objekte. Man kann sogenannte Sightseeing Tickets in fünfer Abschnitten kaufen, die den Zutritt zu fünf Sehenswürdigkeiten eröffnen. Diese Tickets gibt es in den kleinen Hütten an den Zugangsstraßen und im großen Büro am Ende der östlichen Altstadt (Ticketpreis 120.000 VDN circa 4,60€).

Wir waren circa 20 mal in der Stadt und haben einige Sehenswürdigkeiten angesehen. Irgendwie ist es uns gelungen, mit den Menschenmassen mitzulaufen ohne ein Ticket kaufen zu müssen. Hoi An bei Dunkelheit ist besonders reizvoll, da tausende von Lampions die Gassen und alten Gebäude beleuchten. Bei Nacht wird Hoi An zu einem magischen Ort. Unser Tipp: Es macht Sinn, die Stadt mehrmals zu unterschiedlichen Tageszeiten zu besuchen. Ob morgens, mittags oder abends, man entdeckt immer wieder anderes und erlebt die Stadt jedes mal wieder neu. 

Geheimtipp: Wir haben zahlreiche Mango-Lassis und/oder Biere im ersten Stock eines kleinen Restaurants direkt an der Brücke gegenüber der Altstadt getrunken. Von dort aus kann man herrlich entspannt das Treiben bestaunen.

Gut zu wissen: Ab 18:00 Uhr sind die Gassen der Altstadt für Mopeds und Autos gesperrt.

Wir haben am An Bang Beach direkt am Strand in der Life Beach Villa nicht weit von Hoi An gewohnt. Den Weg in die Stadt kann man bequem mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Taxi erreichen. Wir haben tagsüber am Strand gelegen und uns zwischendurch ein paar Highlights in Hoi An ansehen. Diese Variante können wir empfehlen. Wir hatten zuvor gelesen, dass der An Bang Beach der absolute Traumstrand sein soll, ein Höhepunkt in Asien. Das können wir so nicht bestätigen. Der Strand ist schön und zum Baden geeignet, aber wer von kristallklarem Wasser träumt, wird hier enttäuscht. Uns hat der Strand mit den vielen netten Strandrestaurants trotzdem sehr gefallen. Die Liegestühle vor den Restaurants sind kostenfrei, man sollte jedoch etwas verzehren, um das Privileg einer Liege zu genießen. Wir haben einige Leute beobachtet, die genervt die Liegen verließen, weil sie nichts konsumieren wollten, aber die Liegen kostenfrei nutzen wollten. Das erschien uns höchst merkwürdig, da es in Europa üblich ist, für einfache Liegen am Strand zu zahlend dies auch nicht in Frage gestellt wird. In Vietnam hingegen empfinden einige Europäer es als „unmoralisch“. Wir haben uns auf den Liegen vor dem kleinen Strandrestaurant "The Beach House (Kathy Chau)" sehr wohl gefühlt und wurden mit Snacks, Crepes, Kokosnüssen und Mango-Lassi verwöhnt. Manchmal haben wir den ganzen Tag dort verbracht und nie mehr als 10€ für zwei Personen bezahlt. Am Strand sind viele „Platzeinweiser“, die versuchen, die Touristen auf ihre Liegen und somit in ihr Restaurant zu locken. Einige machen das sehr energisch oder werben sogar Gäste ab, die sich gerade auf Liegen eines anderen Restaurants legen wollen. Kathy erzählte, dass sie sehr darunter leidet, da sie in einem kleinen Familienbetrieb arbeitet und ihr diese Art der Werbung widerstrebt. Kathy und ihre Familie sind sehr aufmerksam, extrem freundlich und wir können sie bedenkenlos weiterempfehlen. Das Restaurant ist auch abends geöffnet.

4. Sehenswürdigkeiten

4.1 Hang Mua Aussichtspunkt

Nachdem man die circa 500 schweißtreibenden Stufen zur Spitze des Berges hinter sich gelassen hat, wird man mit einem gigantischen Rundumblick belohnt. Es fehlen einem fast die Worte, so schön ist der Blick über die Karststeinfelsen und Reisfelder.

 

Eintritt 100.000 VND circa 3,80€ 

Fazit: unbedingt machen, es lohnt sich wirklich!


4.2 Bai Dinh Pagoda

Der  größte  buddhistische Tempelkomplex Vietnams liegt auf dem Bai Dinh Berg. Es  gibt unglaublich viel zu entdecken und man kann viele Stunden dort verbringen. Man sieht in langen Gängen hunderte von Buddha-Figuren, den dreistöckigen Glockenturm, eine Pagode mit Aufzug und vieles mehr. Wir waren die einzigen "Langnasen" vor Ort und wurden freundlich empfangen und sehr häufig fotografiert.


Öffnungszeiten 07:00 – 18:00. Eintrittspreis: Der Eintritt ist kostenlos, lediglich für den Turm und die E-Autos muss man zahlen.


4.3 Cuc Phuong Nationalpark

Ein Naturschutzgebiet  mit Auswilderungsgehegen  für Primaten. Ein schönes Waldgebiet, das zu Wanderungen einlädt. Auch ein eintausend Jahre alter Baum ist dort zu finden.


4.4 Hoa Lu Ancient Capital

Von der ehemaligen Hauptstadt aus dem 10. Jahrhundert ist nur eine kleine Tempelanlage erhalten geblieben. Der Besuch lohnt sich trotzdem.

 

Kleiner Tipp: Schräg  gegenüber gibt es einen Berg, den man über Stufen besteigen und einen verwunschenen Platz entdecken kann . 


Eintritt 20.000 VDN (ca. 1 Stunde )


5. Bootsausflüge

5.1 Allgemein

Wir haben zahlreiche Bootsausflüge gemacht. Manchmal waren wir von den Touristenmassen geschockt und wollten die eine oder andere Tour nicht machen, haben uns aber zum Glück doch immer dafür entschieden. Egal wie voll es ist, die Touristenmassen verteilen sich auf den Flüssen und jede einzelne Tour war beeindruckend und hat jede Menge Spaß gemacht. Zu empfehlen ist es, die Touren früh morgens oder nachmittags zu machen, dann sind am wenigsten Touristen vor Ort.


5.2 Tran An

In Trang An liegen circa 2000 Boote, je nach Saison bekommt ein Bootsführer alle drei Tage eine Tour.  Es stehen drei Touren zur Auswahl. Mit Megaphonen stehen die Einweiser an der Ablegestelle und versuchen die Gäste in die Boote zu dirigieren. Wir haben uns mit zwei Vietnamesen aus Hanoi zusammengetan und das Geschreie beharrlich ignoriert bis wir zu viert ein Boot bekommen haben. Die Tour war super, man fährt durch Grotten und besucht verschiedene Tempel. Insgesamt hat die Tour drei Stunden gedauert. Am Anfang war es bedeckt und wir haben auf die Sonne gehofft. Als diese heraus kam, haben wir vor Begeisterung geschrien. Unsere vietnamesischen Begleiter hingegen haben sich blitzartig ihre Jeansjacken über die Köpfe gezogen. Blass zu sein gilt in Vietnam als Schönheitsideal.

 


Eintrittspreis: 200.000 VND  

(ca. 7,70 €) pro Person.


5.3 Tam Coc

Eine wunderschöne Bootstour durch die Karstlandschaft und Grotten, die umgeben sind von Reisfeldern. Tam Coc heißt übersetzt „drei Höhlen“. Man fährt durch drei Felsgrotten, die  zwischen 40 und 127 lang sind. Unsere Bootsführerin hat das schwere Boot mit den Füßen gepaddelt. Mein kläglicher Versuch (mit den Händen) hat für jede Menge Spaß gesorgt. Wir haben einen kurzen Zwischenstopp gemacht und sind mit der Bootsführerin auf einen kleinen Berg gestiegen. Ein genialer Aussichtspunkt für Fotos.

Unser Fazit: Sehr zu empfehlen, am besten am Anfang der Tour mit dem/der Bootsführer(in) besprechen, dass man gerne einen Photostop machen möchte, um die Landschaft von oben zu fotografieren. Falls es Verständigungsprobleme gibt, einfach ein Bild auf dem Handy zeigen.


Preis: 500.000 VDN (ca. 20€) für zwei Personen (ca. 2,5 Stunden)


5.4 Galaxy Grotte

Diese Tagestour haben wir aufgrund der Entfernung mit dem Auto gemacht. Die Galaxy Cave (Thien Ha Cave) haben wir am frühen Morgen besucht und sind als einzige Touristen mit unserem singenden Bootsführer in die Grotte gefahren. Unvergesslich! Anschließend sind wir zu Fuß in die Höhle gegangen, je nachdem wie sie beleuchtet wird erscheint sie gerade zu mystisch.

Fazit: Unbedingt machen!


5.5 Van Long Wetland Natur Reservat

Für uns war das, neben Tam Coc und der Galaxy Cave, eine der besten Bootstouren. Tipp: Am Nachmittag sind weniger Touristen da. Die Landschaft ist umwerfend.  Man sieht viele Vögel, vom Eisvogel über Reiher bis zum Kongfisher. Mit Glück kann man in den Bergen Affen sehen. Wir hatten das Glück, aber leider kein Fernglas dabei, so dass wir lediglich sich bewegende Schatten gesehen konnten. Trotzdem eine tolle Tour! 


Preis 50.000 VDN (ca. 2 €) für 1- 1,5 Stunden. Die Bootsführer erhoffen sich ein Trinkgeld.

6. Was man wissen sollte

6.1 Moped fahren

Vietnam fahren zahlreiche Mopeds, Autos und Busse scheinbar gleichzeitig  kreuz und quer auf den Straßen. Es wird ständig gehupt und mal links mal rechts überholt. Wir haben bis zum Ende der Reise nicht wirklich verstanden, nach welchen Regeln der Verkehr funktioniert. Wichtig ist auf jeden Fall, viel Mut und eine gut funktionierende Hupe.  Wir haben uns nicht getraut, in Vietnam Moped zu fahren. Der Fahrstil hat nichts mit dem zutun, was wir aus Hamburg kennen und einen  internationalen Führerschein hatten wir auch nicht dabei (dieser ist nur in Verbindung mit einem nationalen Führerschein gültig). Man kann allerdings an jeder Ecke ein Moped mieten und es wird fast nie nach einem internationalen Führerschein gefragt. Selbst die Polizei  ist größtenteils tolerant. Schwierig wird es erst, wenn ein Unfall passiert, denn ohne Führerschein ist man automatisch schuldig. Ganz große Probleme gibt es wenn es zu einem Personenschaden oder Todesfall kommt. Die Behandlungskosten und Entschädigungen müssen gezahlt werden, meist führt der Weg über einen Gefängnisaufenthalt. Diese Infos haben wir von Jürgen Eichhorn, der seit Jahren in Vietnam lebt. 


6.2 Stars of Vietnam

Jürgen Eichhorn hat  u.a. das Kinderheim „Stars of Vietnam“ für Blinde und geistig behinderte Kinder gegründet, eine Blindenschule mit angeschlossenem Wohnheim. Das Kinderheim liegt in Hai Duong und es kann über und mit Jürgen besucht werden. Auch über Spenden freut sich das Heim sehr.

Wir hatten das große Glück, das Heim besuchen zu können und während einer Übungsstunde ein fantastisches Konzert der Kinder hören zu dürfen.


6.3 Agent Orange

Ein Entlaubungsmittel, das die US-Luftwaffe vor 50 Jahren im Krieg gegen die Vietcongs jahrelang tonnenweise (sie wurden in orangen Fässern transportiert, daher der Name) über Vietnam versprühte. Dieses Mittel enthielt hochgiftiges Dioxin und hatte verheerende Folgen. Der angeblich ungefährliche Kampfstoff wurde von den häufig unwissenden Piloten über das Land, Felder und Wiesen verteilt. Es sickerte über die Böden in das Grundwasser. Die Folgen des Agent Orange sind noch heute spürbar. Jeder der mit diesem Gift in Berührung kam, hat dies in den Genen gespeichert und somit an seine Kinder und Enkelkinder weitergegeben. Blindheit ist eine der möglichen Folgen.


6.4 Transportmittel

Faszinierend, wie Fahrräder und Mopeds in Vietnam zu Transportmittel werden. 


6.5 Märkte

Man sollte sich die Märkte in Vietnam nicht entgehen lassen. 


6.6 Mundschutz

Wir haben uns in den ländlichen Gebieten und später am Strand oft gefragt, was mit der Luft in Vietnam nicht stimmt. Wo man auch hinschaut, viele Vietnamesen tragen einen Mundschutz und manchmal sogar Handschuhe, dicke Socken und zwei, drei Lagen Shirts und Jacken. Das hat uns etwas beängstigt, weil wir dachten, dass die Luft krank machen könnte!? Später haben wir erfahren, dass es in Vietnam als chic gilt, eine helle Hautfarbe zu haben. „Nur ein bedeckter Tag ist ein schöner Tag“, was sogar gelegentlich zum Verkehrsstillstand führt. Stellt euch einen bedeckten Tag vor, hunderte Mopeds fahren hupend kreuz und quer durch Hanoi. Plötzlich reist der Himmel auf, die Sonne bahnt sich ihren Weg, die Mopedfahrer bremsen abrupt ab und ziehen sich sonnenabschirmende Kleidung an. Erst wenn das erledigt ist, setzen sich die Mopeds wieder in Bewegung.