Von Denpasar (Bali) fliegen wir auf die Insel nach Yogyakarta, wo wir für sieben Nächte unweit von Borabodur, der größten buddhistische Tempelanlage der Welt wohnen werden. Borabodur befindet sich rund 25 Kilometer nordwestlich von Yogyakarta und wurde 1991 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Von außen gesehen erinnert der Borobudur an einen gemauerten Hügel. Seine Struktur besteht aus sechs quadratischen Ebenen, drei kreisförmigen Terrassen und einer zentralen, die Spitze bildenden Stupa, die vermutlich zwischen 750 und 800 erbaut wurde. Der Borobudur ist voller buddhistischer Symbole und stellt die Nachbildung des Universums dar. Auf der obersten der neun Borobudur-Terrassen, direkt unterhalb des Hauptstupas, erscheint der Vulkan Merapi. Dieser mächtige und bedrohlich wirkende Vulkan (2914 Meter) bläst täglich seinen heißen Rauch in die Atmosphäre und ist einer der aktivsten und gefährlichsten Vulkane der Welt. Was ein Erdbeben anrichten kann, ist unweit des Borobudur in Prambanan zu besichtigen, dem zweiten kulturellen Höhepunkt auf Java. Die hinduistische Tempelstätte, eine der schönsten und berühmtesten in ganz Südostasien, wurde zuletzt 2006 von Erdstößen extrem in Mitleidenschaft gezogen. Der Komplex umfasste ursprünglich mindestens 250 Tempel, nur wenige davon sind geblieben. Von Yogyakarta geht es über Jakarta nach Medan auf Sumatra.